Deutscher Schwimmlehrer Verband startet Initiative für mehr Kinder-Schwimmkurse

Es fehlen Schwimmbecken für Kinder-Schwimmkurse: Die Initiative „Schwimmbecken für Kinderschwimmkurse gesucht“ des Deutschen Schwimmlehrer Verbands will dies ändern

BildNürnberg/Essen, 15. Mai 2019: In Deutschland gibt es aktuell ca. 6.000 öffentliche Schwimmbäder – dies sind über 10% weniger als noch im Jahr 2000, als es in Deutschland noch mehr als 6.700 öffentliche Schwimmbäder gab. Diese Zahlen teilte die Deutsche Gesellschaft für Badewesen Anfang dieses Jahrs mit.

„Die Schließung der öffentlichen Schwimmbäder hat zur Folge, dass weniger Wasserflächen für die Schwimmausbildung zur Verfügung stehen. Heute können über die Hälfte der 10-jährigen gar nicht oder nur sehr schlecht schwimmen“, sagt Alexander Gallitz, Präsident des Deutschen Schwimmlehrerverbands (DSLV). „Es gibt sicherlich auch andere Gründe, warum viele Kinder nicht mehr das Schwimmen lernen, aber ein wichtiger Grund sind fehlende Wasserflächen“, betont Gallitz. Bei den meisten Schwimmschulen gibt es derzeit lange Wartelisten für Kinderschwimmkurse.

Auf der anderen Seite gibt es in Deutschland mehr als 780.000 private Swimming-Pools, meistens in Gärten, in Hotels oder auch in Unternehmen – „aber leider werden diese Pools nicht so häufig genutzt“ betont Sascha Krone, Betreiber der Webseite Pool2share.

Gallitz und Krone entwickelten eine gemeinsame Idee: „Wenn wir es schaffen, in Deutschland nur 1% der privaten Pool-Besitzer dafür zu begeistern, ihren Pool für 3 Schwimmstunden pro Woche zur Verfügung zu stellen, dann können wir pro Woche für weitere 10.000 Kinder Schwimmkurse anbieten“, sagt der Präsident des DSLV, „und bei 2% wären es schon 20.000 Kinder.“ – Dies entspräche 800 bis 1.500 Pools!

Alle, die Ihren Pool zur Verfügung stellen wollen, können Ihren Pool bei Pool2share.com registrieren – und schon können Schwimmlehrer den Pool buchen, „natürlich können Sie selbst die Zeiten festlegen, wann Ihr Pool für Schwimmkurse zur Verfügung steht“, sagt Krone und man erhält auch ein Nutzungsentgelt, „Schwimmschulen kalkulieren mit einem Preis pro Nutzungsstunde eines Pools zwischen EUR 35,- und EUR 70,-. Schwimmkurse haben in der Regel maximal 6 teilnehmende Kinder pro Schwimmlehrer“.

„Leider ist in Deutschland die Bezeichnung „Schwimmlehrer“ keine geschützte Berufsbezeichnung und jeder kann sich so bezeichnen und seine eigene Schwimmschule gründen“, sagt der Präsident des DSLV, Alexander Gallitz“. Aus diesem Grund überprüft der Bundesverband, ob die Schwimmlehrerinnen, die sich auf der Webseite pool2share.com registrieren, über eine entsprechend anerkannte Ausbildung verfügen. „Bei der Arbeit mit Minderjährigen verlangt der Gesetzgeber auch, dass ein erweitertes Führungszeugnis vorliegt“ sagt, Gallitz, auch dieses überprüft der DSLV, bevor sich der Schwimmlehrer bei der Plattform registrieren kann.

Der DSLV und Pool2share hoffen, dass durch die gemeinsame Initiative genügend geeignete Schwimmflächen angeboten werden, um weiteren 10.000 Kindern pro Woche das Schwimmen zu lehren, damit diese zukünftig sicher im Wasser spielen und schwimmen können. Wenn Sie mit Ihrem Pool diese Initiative unterstützen möchten, registrieren Sie bitte den Pool hier: www.pool2share.com

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Pool2share
Herr Sascha Krone
Bruststrasse 10
45239 Essen
Deutschland

fon ..: 0177-3220376
web ..: http://www.pool2share.com
email : sascha.krone@pool2share.com

Über Pool2share:
Pool2share (www.pool2share.com) wird betrieben von Sascha Krone, einem Internet-Unternehmer aus Essen. Pool2share vermittelt private Pools und Pools von Hotels zur stundenweisen Vermietung an andere Nutzer der Plattform, wie beispielsweise an SchwimmlehrerInnen, Familien oder Einzelpersonen, die einen privaten Pool für ein paar Stunden nutzen wollen – ohne gleich einen eigenen Pool besitzen zu müssen. Zusätzlich bieten Schwimmlehrer auf der Webseite Kurse und Privatstunden an.

Über den Deutschen Schwimmlehrer Verband e.V.:
Das Thema „Sicher Schwimmen können“ hat einen enormen Stellenwert in der Bevölkerung. In Deutschland haben leider in den letzten Jahren viele ertrunkene Kinder und Erwachsene zu beklagen, viele davon haben nicht richtig Schwimmen gelernt. Es gibt zwei Hauptgründe, warum viele Kinder nicht mehr das Schwimmen lernen: gibt einfach zu wenig ausgebildete und organisierte Schwimmlehrer/innen und nicht genügend Schwimmbecken, die zur Schwimmausbildung genutzt werden können.
Der Deutsche Schwimmlehrerverband (DSLV) setzt sich dafür ein, dass genügend Schwimmlehrer nach einem einheitlichen Ausbildungskonzept ausgebildet werden und so ein deutschlandweit bekanntes und anerkanntes Berufsbild entsteht.

„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

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