Donnerstag, Dezember 8, 2022
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Altersversorgung

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Unwissenheit und Unsicherheit behindern Altersvorsorge

Repräsentative Aon Umfrage: Informationsdefizite immer noch weit verbreitet Informationsmangel und Unsicherheit hindern viele Deutsche daran, für ihr Alter vorzusorgen. In einer repräsentativen Umfrage des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon hat das rund ein Viertel (25,4 Prozent) derjenigen angegeben, die für sich keine Möglichkeit sehen, etwas zur Verbesserung ihrer Rente zu tun. Besonders groß ist dieser Faktor bei mittleren Einkommensgruppen mit einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 2.000 und 4.000 EUR pro Monat. Hier geben immerhin rund 45 Prozent an, dass ihnen entweder Informationen fehlen oder alle Möglichkeiten der Vorsorge zu unsicher seien. Nicht überraschend ist, dass bei Geringverdienern mit einem Haushaltseinkommen bis zu 2.000 Euro netto monatlich vor allem fehlende Finanzmittel von der Altersvorsorge abhalten. Aber schon bei Haushalten mit einem Nettoeinkommen zwischen 2.000 und 4.000 Euro liegen Informationsmangel und...

Aon: Riester-Verträge bald kaum noch möglich

Aon zur geplanten Senkung des Höchstrechnungszinses: Abschied von Beitragsgarantien unvermeidlich Das Bundesfinanzministerium plant den Höchstrechnungszins für Lebensversicherungen ab Anfang 2022 auf 0,25 % zu senken. Die Experten des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon sehen darin einen weiteren notwendigen Schritt hin zum generellen Abschied von den klassischen Garantien in der Altersversorgung. Weitere politische Flankierung sei hierbei allerdings unumgänglich. Unter anderem Riester-Verträge mit ihrer gesetzlich verankerten Beitragsgarantie seien sonst kaum noch darstellbar und würden nach Einschätzung von Aon andernfalls weitgehend vom Markt verschwinden. In den letzten Jahren unterlagen die Tarife der Lebensversicherer aufgrund der niedrigen Zinsen bereits tiefgreifenden Einschnitten. Viele Versicherer wenden bereits Rechnungszinssätze unterhalb des derzeitigen Höchstsatzes (0,9%) an. Sie liegen, so Aon, bereits bei den geplanten 0,25% oder sogar darunter. "Wir erwarten, dass es künftig so gut...

Vergütung: lieber Wunschmenü statt Einheitsbrei

Aon-Studie: Mitarbeiter wünschen sich flexible Modelle Gehalt ist nicht alles: Eine aktuelle Studie des internationalen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon zeigt, dass der Wunsch nach flexiblen Vergütungssystemen bei Mitarbeitern aller Altersstufen groß ist. Sie schätzen Vergütungsmodelle, die sie mitgestalten können und die sich flexibel auf ihre Lebenssituation anpassen lassen. Die repräsentative Studie zur "Wertigkeit der betrieblichen Altersversorgung" untersucht den Stellenwert einzelner Vergütungskomponenten für Mitarbeiter. Welche Rolle spielt die Altersversorgung? Wünschen sich Arbeitnehmer eher Sicherheit oder Rendite? Welche Leistungspakete sind für Mitarbeiter attraktiv? Diesen und weiteren Fragen ist Aon in der Studie auf den Grund gegangen, an der rund 1.000 Arbeitnehmer aus Großunternehmen in Deutschland teilnahmen. Sie zeigt: Gefragt sind Baukastensysteme. Vor allem bei Nachwuchskräften im Alter bis zu 29 Jahren ist dieser Wunsch mit einem Anteil von...

Experten begrüßen Digitale Rentenübersicht

Aon Expertenforum am Vorabend der ersten Lesung Am heutigen Donnerstag wird der Bundestag in erster Lesung das Gesetz zur Digitalen Rentenübersicht behandeln. Experten begrüßten bei einem am Vortag vom Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Aon veranstalteten Expertenforum einhellig das Vorhaben. Aon hatte gemeinsam mit der Universität Ulm die konzeptionellen Grundlagen für die neue Online-Plattform maßgeblich mit entwickelt. Staatssekretär Dr. Rolf Schmachtenberg vom federführenden Bundesministerium für Arbeit und Soziales erläuterte die Grundzüge des Modells, das die Informationen verschiedener Versorgungsträger "on-demand" zusammenträgt und dem Bürger zur Verfügung stellt. Es sei ein wegweisendes Konzept, das optimal Datenschutz mit Nutzerfreundlichkeit verbinde. Er gehe deshalb davon aus, dass auch das weitere Gesetzgebungsverfahren zügig abgeschlossen werden könne. Der Start einer Pilotphase ist dann für Ende 2022 vorgesehen. Staatssekretär Schmachtenberg machte deutlich: "Wir wollen gemeinsam...

Arbeitnehmer: Finanzielle Sorgen trotz fairer Bezahlung

Repräsentative Aon Studie: Jeder dritte Arbeitnehmer weniger leistungsfähig wegen finanzieller Sorgen - Altersabsicherung genauso wichtig wie aktuelles Einkommen Ein faires Einkommen schützt nicht vor finanziellen Sorgen. Bei rund einem Drittel der Arbeitnehmer führen sie zu einer geringeren Arbeitsleistung. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon zum Thema "Financial Wellbeing". Befragt wurden rund 2.000 Arbeitnehmer in Deutschland zwischen 18 und 65 Jahren. Gut drei Viertel der Arbeitnehmer (76,1 %) empfinden ihre Bezahlung als angemessen. Aber um ein Gefühl von finanzieller Sicherheit bei ihnen zu verankern, braucht es mehr. Fast alle geben an, dass ihnen für ihr persönliches finanzielles Wohlbefinden ein ausreichendes Einkommen im Alter wie Rente etc. (98,0 %) ebenso wichtig ist wie ein ausreichendes Einkommen für das tägliche Leben (97,6 %). Beide...

2005 – 2018: Deutschlands verlorene 13 Jahre – Armut, Altersversorgung und Altenpflege

Michael Ghanem untersucht in "2005 - 2018: Deutschlands verlorene 13 Jahre" den Mangel an würdiger Altersversorgung und Pflege.
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