Weltweite Klimaprojekte senken Emissionen- PrNews24.com

Artikel teilen

So funktioniert die private CO2-Kompensation

sup.- Lassen sich Solarparks oder Windkraftanlagen in weit entfernten Regionen dieser Welt für eine saubere Energieversorgung in deutschen Gebäuden nutzen? Auch wenn es unwahrscheinlich klingt: Solche Projekte zur regenerativen Stromgewinnung z. B. in Asien oder Afrika können durchaus einen Einfluss auf unseren privaten CO2-Fußabdruck haben. Natürlich nicht dadurch, dass der dort erzeugte Strom rund um die Erde nach Deutschland transportiert wird. Sondern durch die Tatsache, dass diese Projekte zur weltweiten Reduzierung der Emissionen insgesamt beitragen. Das eröffnet nämlich die Möglichkeit der so genannten freiwilligen CO2-Kompensation, mit der sich mittlerweile auch deutsche Hausbesitzer am globalen Klimaschutz beteiligen können. „Für das Klima ist es nicht entscheidend, an welcher Stelle Treibhausgase ausgestoßen oder vermieden werden“, erläutert das Umweltbundesamt (UBA) das Prinzip: „Daher lassen sich Emissionen, die an einer Stelle verursacht wurden, auch durch eine Einsparung an einer anderen, weit entfernten Stelle ausgleichen.“

Diese Möglichkeit zum Emissionsausgleich, die viele Urlauber bereits vom Flugticketkauf kennen, gibt es inzwischen auch beim Bezug der häuslichen Wärmeenergie. Wenn beispielsweise Ölheizungsbesitzer einen CO2-kompensierten Brennstoff nutzen, dann hat der Energiehändler bereits im Vorfeld die Emissionen durch den Erwerb von entsprechenden Minderungszertifikaten ausgeglichen. Nicht nur Solar- und Windkraftanlagen werden aus diesem Zertifikathandel finanziert, sondern ganz unterschiedliche Klimaschutzprojekte, deren wesentliche Gemeinsamkeit das UBA so beschreibt: „Wichtig ist, dass es ohne den Mechanismus der Kompensation das Klimaschutzprojekt nicht geben würde, es sich also bei dem Projekt um eine zusätzliche Klimaschutzmaßnahme handelt.“

Damit ist auch klar, dass es eine engmaschige Überwachung der Projekte und des gesamten Zertifikathandels geben muss. Ob eine Maßnahme wirklich „zusätzlich“ ist, hängt nicht von der Definition des Betreibers, sondern von international vereinbarten Standards und Vorgaben ab. Das UBA rät daher, bei der freiwilligen CO2-Kompensation grundsätzlich auf die Qualität von Anbieter und Angebot zu achten. Im Bereich der Heizbrennstoffe gibt es in Deutschland das Prädikat „RAL-Gütezeichen CO2-kompensierte Energieprodukte“. Wer für seine häusliche Wärmeerzeugung einen Brennstoff mit diesem Prädikat nutzt, kann sich auf eine strenge und lückenlose Kontrolle der Ausgleichsberechnungen nach internationalen Qualitätsstandards verlassen ( www.guetezeichen-energiehandel.de).

Supress
Redaktion Detlef Brendel

Kontakt
Supress
Detlef Brendel
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Disclaimer/ Haftungsausschluss: Für den oben stehend Pressemitteilung inkl. dazugehörigen Bilder / Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter Prnews24.com distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.

Themen in dieser Story

Neueste Storys

Lesen Sie mehr zum Thema: Weltweite Klimaprojekte senken Emissionen