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Bis zum Ende der Welt in 108 Tagen – ein Yogi auf dem Jakobsweg

Sein Fahrrad-Anhänger ist prall gefüllt. Das neue Zwei-Mann-Zelt, der Campingstuhl für etwas mehr Komfort, der Gaskocher zur Selbstverpflegung, Kleidung, Notfallset – seine Ausrüstung steht. Niko Guyda wird am Donnerstag, den 4. August 2022 mit seinem Carver Route 150 Trekking Rad in Richtung Kap Finisterre aufbrechen, um auf dem Jakobsweg über Santiago der Compostela bis ans „Ende der Welt“ zu reisen. Den Hin- und Rückweg möchte er in 108 Tagen schaffen. Sein Tagesbudget: 15 Euro. Seine Motivation: persönliches Wachstum.

„Das wird eine große Herausforderung für mich“, erzählt Niko Guyda, der weitgehend untrainiert in sein persönliches Reiseabenteuer startet. „Denn ich war immer eher der Typ Mensch, der Ruhe, Rückzug und Sicherheit gesucht hat. Meine eigenen vier Wände waren schon immer meine Festung. Als Junge habe ich lieber gelesen, als draußen mit meinem Bruder herumzutoben.“ Warum dann nun diese körperliche wie auch geistige Herausforderung? „Ich möchte meine eigenen Grenzen sprengen, erkunden, zu was ich fähig bin. Im Grunde hoffe ich das in mir schlummernde Potenzial, das eigentlich jedem Menschen innewohnt, zu aktivieren und so mich besser kennenzulernen. Was, wenn ich das schaffe Welche andere wunderbaren Dinge warten dann auf mich und welche Türen werden sich dadurch für mich öffnen?“ fragt sich der 38-Jährige, der die ersten 13 Jahre seines Lebens in Russland nahe der chinesischen Grenze ohne leiblichen Vater verbracht hat. „Auch wenn ich schon 38 Jahre alt bin, diese Pilgerreise ist auch so etwas wie ein Initiationsritual für mich. Die Seiten in mir, die ich selbst noch als kindlich empfinde, dürfen nachreifen. Dafür möchte ich ganz bewusst meine Komfortzone verlassen.“

Inspiriert hat ihn bei seinem Vorhaben auch Sukadev Bretz, der Gründer und Leiter von Yoga Vidya. Von Sukadev habe er oft gehört, dass es gut sei, sich große Ziele zu setzen und völlig ok, klein anzufangen. Dann aber in Aktion zu kommen, die nötigen Schritte zu tun und dabei immer wieder auf die göttliche Führung zu vertrauen. „Auch Sukadev hat 1992 klein angefangen, mit einem einfachen Yogastudio in Frankfurt am Main. Und nun ist Yoga Vidya zu einer Institution geworden, die in Bad Meinberg jährlich 121.000 Übernachtungen zählt und diverse Krisen überstanden hat“, zeigt sich Niko beeindruckt. Als Teamleiter des Fahrdienst-Teams bei Yoga Vidya habe er so viele spannende Reisegeschichten von den Gästen gehört, die er transportieren durfte, und er selbst sei so wenig in seinem Leben gereist, dass er im Heiligen Compostelanischen Jahr die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und sich selbst überraschen wolle. „Denn im Grunde weiß ich selber nicht, ob ich das schaffen werde. Es ist in vielerlei Hinsicht ein Riesenabenteuer für mich. Ich breche auf, um zu entdecken, wozu ich fähig bin“, umschreibt Niko seine Ziele.

Auch nach der Reise wird Niko aktives Gemeinschaftsmitglied in Bad Meinberg bleiben. Sukadev Bretz und der Leiter des Seminarzentrums Godehard Hübener unterstützen sein Vorhaben. Auf die Frage, wie Yoga und eine christliche Pilgerreise zueinander passen, antwortet Niko: „Als Jugendlicher wurde ich einmal in der Schule gefragt, welcher Glaubensrichtung ich angehöre. Da habe ich gesagt: Ich bin ein bisschen Christ, ein bisschen Buddhist, ein bisschen Hinduist und ein bisschen Atheist. Letztendlich führen alle Glaubensrichtungen zum Einen, nur aus verschiedenen Blickwinkeln. Deshalb finde ich es sinnvoller, aus allen Religionen das Beste zu nehmen, statt nur die eine Religion als einzig Wahre zu erklären.“ Seine persönliche Form der Spiritualität leitet ihn auch auf dem Pilgerweg: „Ich spüre, dass es etwas Höheres gibt als nur unsere begrenzte Existenz, so etwas wie eine tiefsinnige Ordnung hinter der Welt, die wir sehen. Etwas woher wir kommen, wenn wir geboren werden und wohin wir wieder zurückkehren, wenn wir sterben.“

Besonders fasziniert ihn die Unterscheidungsfähigkeit, mit der wir Menschen ausgestattet sind und mit der wir unserem Leben eine konstruktive oder destruktive Ausrichtung geben können. Er resümiert: „Uns wurde allen ein freier Wille gegeben, den wir dazu einsetzen können, Gutes oder Schlechtes zu tun. Wir können selbst entscheiden, ob wir im Einklang mit den natürlichen Gesetzen leben oder sie missachten. Jede unserer Handlungen hat eine Wirkung, die uns und unsere Umgebung beeinflusst, denn alles ist miteinander verbunden. So möchte ich an mir arbeiten, um persönlich zu wachsen, Gutes zu tun und mein Leben noch stärker positiv auszurichten.“
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Niko Guyda wird auf telegram über seine Reiseerlebnisse berichten: t.me/nikoaufdemjakobsweg

Yoga Vidya ist der europaweit größte gemeinnützige Verein rund um Yoga, spirituelles Wachstum und gesundheitliches Wohlbefinden mit Yoga- und Ayurveda-Seminarhäusern in Bad Meinberg, im Westerwald, an der Nordsee und im Allgäu. Das erste Yoga Vidya Zentrum wurde 1992 von Sukadev Volker Bretz in Frankfurt am Main gegründet. Als Yoga-Seminaranbieter mit rund 280 in den Seminarzentren aktiv tätigen Vereinsmitgliedern haben Interessenten die Auswahl aus jährlich über 4.500 Aus- und Fortbildungen rund um die Themen Yoga, Meditation und Ayurveda. Beim deutschlandweit führenden Yogalehrer*innen-Ausbildungsinstitut haben bereits über 21.000 Teilnehmer*innen die Yogalehrer*innen-Ausbildung erfolgreich absolviert. Das Seminarhaus in Bad Meinberg, Hauptstandort des Vereins, ist eines der größten deutschen Bildungsinstitute.

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