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Neue Ausstellung: „Bunker – Die verborgene Vergangenheit von Zandvoort“

Niederländischer Küstenort gibt ab 8. März spannende Einblick in seine Geschichte

Nirgendwo sonst in den Niederlanden gibt es so viele Bunker wie in Zandvoort. Rund 800 wurden während des Zweiten Weltkriegs am Strand und in den Dünen erbaut. Der Großteil davon ist noch heute da – verborgen unter den Sandhügeln, die den Küstenort einrahmen. Der Geschichte dieser
stillen Zeitzeugen widmet sich eine brandneue Ausstellung, die vom 8. März bis 30. Juni unter dem Titel „Bunker – Die verborgene Vergangenheit von Zandvoort“ im Zandvoorts Museum zu sehen ist.

Leben im Bunker hautnah
Die Ausstellung startet bei der heutigen Nutzung der Bunker. Einige von ihnen dienen als offizieller Schutzort für Fledermäuse, im Kostverlorenpark wurden hingegen ehemalige Mannschaftsbunker zu Ferienwohnungen umgebaut. Von hieraus geht es für die Besucher Schritt für Schritt in die Vergangenheit. Anhand maßgetreuer Nachbauten lernt man verschiedene Bunkertypen kennen und erlebt hautnah, wie hier damals gelebt und gearbeitet wurde. Zudem lassen eindrucksvolle 3D-Animationen die Luftkämpfe über Zandvoort realistisch nachempfinden.

Atlantikwall statt Boulevard
Nicht zuletzt bekommen die Besucher auch Einblicke in die Hintergründe des Bunkerbaus: Im Rahmen der deutschen Besatzung der Niederlande wurden sie als Teil des Atlantikwalls errichtet, der von der Nordspitze Norwegens bis an die Grenze zu Spanien als Verteidigungslinie gegen Angriffe vom Meer aus dienen sollte. Über 8.000 Zandvoorter wurden in diesem Zuge evakuiert und alle Gebäude am Boulevard und in einem breiten Streifen dahinter dem Erdboden gleichgemacht.

Niemandsland am Strand
Um die Zeit, in der Zandvoort mit Stacheldraht, Minenfeldern und Panzermauern von der Außenwelt abgeschottet war, für Besucher sichtbar zu machen, wurde einzigartiges Bildmaterial in Form einer Film-Dokumentation und einer begleitenden Fotoausstellung aufbereitet. Auch dem Leidensweg der 153 jüdischen Familien aus Zandvoort widmet sich ein Teil der Ausstellung. Nur 21 Personen überlebten diese Periode der systematischen Verfolgungen.

Ausflug zu Zandvoorts Bunkern
Deutschsprachige Besucher erhalten am Eingang ein Handout mit ausführlichen Erklärungen zu den Inhalten der Ausstellung. Zudem bietet das Museum während des Ausstellungszeitraums mehrfach Exkursionen zu den Bunkern an, die im Naturgebiet Amsterdamse Waterleidingduinen besichtigt werden können. Die Führungen sind mehrsprachig, weitere Informationen zu Terminen und Kosten: https://www.visitzandvoort.de/kalender/bunkerausstellung.

Zum „Wochenende des nationalen Verteidigungs-Erbguts“ vom 20./21. April und zum nationalen Bunkertag am 25. Mai kann die Ausstellung kostenlos besucht werden.

Über Zandvoort:
Zandvoort gehört zu den bekanntesten Badeorten der niederländischen Nordseeküste. Per Bahn ist der „Beach for Amsterdam“ in 25 Minuten von Amsterdam aus zu erreichen, Haarlem liegt sogar nur 15 Minuten Fahrzeit entfernt. Mit rund 34 Strandcafes bietet der 9 Kilometer lange Sandstrand vielfältige Möglichkeiten, einen Tag am Meer zu genießen. Im charmanten Ortskern lädt eine Vielzahl von Shops und Cafes zum entspannten Einkaufsbummel ein, authentische kleine Häuser machen die Historie des ehemaligen Fischerdorfes sichtbar. Ebenfalls in unmittelbarer Nähe von Dorf und Strand befindet sich die internationale Formel-1-Rennstrecke Circuit Zandvoort. Jährlich finden hier dutzende Motorsportveranstaltungen wie der Dutch Grand Prix, der Historische Grandprix und die Formel-3-Masters statt. Nördlich von Zandvoort erstreckt sich der Nationalpark Zuid-Kennemerland. Das beeindruckende Naturgebiet lädt zu ausgedehnten Radtouren und Spaziergängen ein, bei denen man neben Koniks, schottischen Hochlandrindern auch Wisente entdecken kann. In den ebenfalls an Zandvoort angrenzenden Waterleidingdünen ist zudem der größte Damhirschbestand der Niederlande zu Hause.

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Bildquelle: Zandvoorts Museum

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