Biotechnologie für gestrandete Robben- PrNews24.com

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Das Biotech Startup Biomes verfolgt das Ziel, das Wohlbefinden von Menschen und Tieren zu steigern. In einem aktuellen Forschungsprojekt analysieren die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen Stuhlproben von Seehunden und Kegelrobben des Robbenzentrums Föhr. Mithilfe der gewonnenen Daten sollen Infektionen oder Ungleichgewichte in der Darmflora der Tiere frühzeitig aufgedeckt und Empfehlungen zur Fütterung ermöglicht werden. Die Robben können so schneller auf ihre Rückkehr in das Meer vorbereitet werden.

Die Auffangstation auf der Nordseeinsel Föhr versorgt jährlich etwa 30 verletzte, kranke oder verwaiste Robben. Die Meeressäuger müssen tierärztlich versorgt und stabilisiert werden, bevor sie das Zentrum verlassen können. Um den Genesungsprozess zu verbessern, sammelt Biomes Metadaten u. a. zur Ernährung, dem Gewicht und Alter der Robben. Parallel werden im Hightech-Labor in Wildau Methoden entwickelt, mit denen Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze aus dem Kot der Tiere extrahiert und untersucht werden können. Die Analyse lässt Rückschlüsse auf den Bakterienhaushalt der Meeresbewohner zu. Das kann wiederum dabei helfen, ihr Futter individuell und gesundheitsfördernd zusammenzustellen.

„Als wir das Team des Robbenzentrums kennenlernten, entstand schnell die Idee einer Zusammenarbeit. Aus Neugier, wissenschaftlichem Interesse und der Begeisterung für das Engagement der Menschen vor Ort entstand so ein wirkliches Herzensprojekt“, erklärt Dr. Paul Hammer, CEO und Gründer von Biomes.

Ausblick: Gesundheitsforschung für Vierbeiner

Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen von Biomes forschen darüber hinaus an Darmflora-Analysen für Katzen und Hunde. Mithilfe der Tests sollen zukünftig Magen-Darm-Probleme unserer treuen Begleiter erkannt und Ernährungsempfehlungen abgeleitet werden, um die Behandlung bei Krankheiten zu unterstützen.

Druckfähige, honorarfreie Fotos: www.biomes.world/presse und www.mynewsdesk.com/de/tower-pr/tag/biomes/images

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