Wissenschaft und TechnikKerzen in´s rechte Licht gerückt…
Wissenschaft und TechnikKerzen in´s rechte Licht gerückt…

Kerzen in´s rechte Licht gerückt…

„So weit, wie die Strahlen dieser kleinen Kerze fallen, so hell wirkt eine gute Tat in einer dunklen Welt.“ (William Shakespeare 1564 – 1616)

Bis heute gilt das warme Kerzenlicht als Zeichen der Hoffnung, das kalte und dunkle Tage erhellt und stimmungsvoll auf das Weihnachtsfest einstimmt. Kerzenschein ist ein wichtiger Bestandteil einer besinnlichen Vorweihnachtszeit. Draußen wird es früher dunkel, das sonntägliche Anzünden der Kerzen erweckt Vorfreude auf Weihnachten im Kerzenschein und Plätzchenduft. Der Adventskranz erhellt dunkle Wintertage und steht mit seinen leuchtenden Kerzen für Freude, Liebe und das Warten auf die Geburt Christi. Das Wort „adventus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Ankunft“. Der erste Advent läutet deshalb auch das neue Kirchenjahr ein. Kerzen sind in vielen Haushalten nicht wegzudenkende Bestandteile der Weihnachtszeit.

Kerzen sind gesundheitlich unbedenklich!
In einer von einem renommierten Umweltinstitut internationalen Studie aus dem Jahr 2007 wurden Kerzen aus allen wichtigen Kerzenwachsen geprüft und deren Verbrennungsprodukte auf mehr als 300 relevante Substanzen hin untersucht, die bei höheren Konzentrationen bedenklich, gesundheitsschädlich oder atemwegsreizend sind oder in diesem Verdacht stehen. Die Studie hat eindeutig bewiesen, dass die Kerzen aus allen Wachsen sauber und sicher brennen und miteinander verglichen keine nennenswerten Unterschiede im Brennverhalten zeigen. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen stimmen darin überein, dass die „Abbrandemissionen“ kein gesundheitliches Gefährdungspotential für Kerzenkonsumenten darstellen.
Die Verbrennungsprodukte der unterschiedlichen Kerzen sind hinsichtlich Zusammensetzung und Konzentration nahezu identisch und liegen sehr weit unterhalb der strengsten weltweit anwendbaren Richt- und Grenzwerte für den Innenraum. In einem Versuch wurde ermittelt, dass die Inhalationen von neun brennenden Kerzen (in einem Raumvolumen von 50 Quadratmetern) um ein Vielfaches unter dem Wert liegen, die eine Zigarette verursacht.
Kerzen können also auch weiterhin als stimmungsvolle Illumination verwendet werden.

„Rußarme“ Verbrennung ist möglich, ohne dass irgendwelche Nachteile für die Gesundheit befürchtet werden müssen!
Ein Abbrand ohne jegliche Rußabgabe ist aus chemisch-physikalischen Gründen nicht möglich. Die Rußabgabe ist aber – insbesondere durch optimale Abstimmung von Kerzenmaterial und Docht vernachlässigbar gering, so dass wir von einem rußarmen Abbrand sprechen.
Will man etwas „rußarm“ verbrennen, muss man gute Bedingungen für die Flamme schaffen. Bei der Kerze erreicht der Hersteller dies durch die Wahl qualitativ hochwertiger Rohstoffe und deren Abstimmung aufeinander. So muss u.a. der Docht auf die Art, die Menge der Brennmasse und insbesondere den Kerzendurchmesser richtig abgestimmt werden. Entscheidend für den rußarmen Abbrand einer Kerze ist deshalb in erster Linie das Können des Kerzenherstellers. Außerdem darf der Abbrand der Kerze nicht durch Zugluft beeinträchtigt sein.
Ob Stearin oder Paraffin verwendet wird, ist dagegen kaum von Bedeutung. Die Kerze soll keiner Zugluft ausgesetzt werden, denn dann wird die vollständige Verbrennung des Wachses gestört. Streichholzreste, Dochtstücke, sonstige Verunreinigungen gehören nicht in den Brennteller. Die vom Hersteller empfohlene Kerzenpflege ist hierbei zu beachten.

Pressekontaktdaten
Kerzeninnung / Bayerische Wachszieherinnung Christiane Bierler, Geschäftsführerin Steigstraße 43a D-89362 Offingen Tel. 08224/4160862 Fax. 08224/ 6589709 Mobil 0152/ 34346338 Kerzeninnung@gmx.de www.kerzeninnung.de
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