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    Hochwasserschutz am Nzoia Fluss sichert Versorgung und Ökosysteme in Kenia

    Ein Joint Venture unter der Federführung von Tractebel bearbeitet eines der größten Bewässerungsvorhaben am Nzoia Fluss in Kenia. Neben dem Bau von Bewässerungsinfrastruktur und Hochwasserschutz ist auch ein landwirtschaftliches Schulungsprogramm Bestandteil des Vorhabens.

    Die kenianische Regierung, Weltbank und KfW vereinbarten die Fortsetzung der Finanzierung des ambitionierten Projekts, dessen Bauarbeiten Ende 2017 begannen und nun bis September 2023 weitergeführt werden.

    Wertvolle Ressource wirkungsvoll einsetzen

    Der Nzoia ist der wasserreichste Zufluss des Viktoriasees und die Lebensader der Projektregion Siaya County. Die Landwirtschaft ist hier der wichtigste Wirtschaftssektor. Angebaut werden hauptsächlich Reis, Mais, Hirse, Maniok und Süßkartoffeln, aber auch Zuckerrohr, Baumwolle und Kaffee. Für ausreichende Bewässerung und wirksamen Hochwasserschutz sorgt die in den letzten Jahren entstandene Infrastruktur.

    Innovative Technologien wie zum Beispiel automatisch arbeitende Regulierungsbauwerke für die Wasserverteilung werden eine sehr gute Versorgung der Anbauflächen gewährleisten. Neue Deiche können Überschwemmungen in der Region weitestgehend vermeiden und Häuser, Infrastruktur, Vieh und Nahrungsmittel schützen. Sie werden Ernteverluste und Armut verringern und tragen dazu bei, den Gesundheitszustand der Menschen in der Region zu verbessern. Zugleich dient das Projekt dem Schutz ökologisch sensibler Gebiete und örtlicher Ökosysteme.

    Schulungsprogramme

    Unser Expertenteam erstellte die Ausschreibungsplanung und ist derzeit mit dem Vertragsmanagement und der Bauüberwachung befasst. Ein weiterer Schwerpunkt der aktuellen Aufgaben sind Schulungen für Farmer zu neuen landwirtschaftlichen Praktiken und Vermarktungsstrategien. Schon Schulklassen werden sensibilisiert und das Bewusstsein für die Gemeinschaft geschärft. Das umfangreiche Schulungsprogramm greift auch die Problematik geschlechtsspezifischer Gewalt, sexuellen Missbrauchs, Ausbeutung und Belästigung sowie Gewalt gegen Kinder auf.

    Ende Dezember 2022 war das Hochwasserschutzprojekt abgeschlossen. 65 000 Menschen sind nun vor Überschwemmungen geschützt. Bis September 2023 werden die ersten 500 Hektar Land bewässert, wovon 1.500 Landwirte profitieren können. Bis voraussichtlich Ende September 2024 wird die gesamte bewässerte Fläche mit circa 4.000 Hektar nutzbar sein, die rund 12.000 Landwirte bewirtschaften.

    „Dank neuer Technologien und Schulungen konnten Landwirte vielerorts ihre Reiserträge mehr als verdoppeln und gleichzeitig den Saatguteinsatz etwa halbieren. Unsere Arbeit hinterlässt das gute Gefühl, wirkungsvoll zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Mensch, Tier und Natur beigetragen zu haben“, Alex Hamming, Project Manager bei Tractebel.

    Über Tractebel

    Als eine der größten Ingenieurgesellschaften der Welt bietet Tractebel wegweisende Strategien für eine klimaneutrale Zukunft. Rund 5.000 Mitarbeiter erarbeiten Engineering-Lösungen für komplexe Projekte in den Bereichen Energie, Wasser und urbane Infrastruktur. Tractebel Kunden profitieren von 150 Jahren Erfahrung und vom lokalen Know-how der Experten in Europa, Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Lateinamerika. Der 2020 erzielte Umsatz lag bei 581 Millionen Euro. Tractebel ist Teil der ENGIE Gruppe, einem internationalen Unternehmen für kohlenstoffarme Energie und Dienstleistungen. www.tractebel-engie.de

    Pressekontaktdaten:

    Tractebel Engineering GmbH
    Sabine Wulf,
    Leiterin Communications & CSR
    Friedberger Straße 173
    D-61118 Bad Vilbel

    Tel.: +49 6101 55-0
    E-Mail: info-de(at)tractebel.engie.com

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